Simone de Beauvoir´s starke Frauen

Simone de Beauvoir´s starke Frauen

Bei meinem letzte Bücherei Besuch bin ich auf Simone de Beauvoir gestoßen. Ich hatte noch nie etwas von ihr gehört, doch sie hatte eine ganze Reihe im Bücherregal, das hat mich dann doch neugierig gemacht. Ich schnappte mir ihr Buch „Marcelle, Chantal, Lisa…“ * und legte sie auf mein schon so vollen Stapel. Zuhause stand sie dann erstmal in meinem Bücherregal, bis ich es endlich geschafft habe sie rauszunehmen.
Simone de Beauvoir: „Marcelle, Chantal, Lisa...“ aus dem Rowohlt Verlag 2005
Simone de Beauvoir: „Marcelle, Chantal, Lisa…“ aus dem Rowohlt Verlag 2005

Um was geht es?

„Marcelle, Chantal, Lisa…“ sind mehrere Erzählungen, über fünf Töchter, die aus guten Hause kommen. Alle 5 sind an Gesetzte gebunden, die sie in ihrer Entwicklung einschränkten. Die Frauen rebellierten auf ihre Weise und versuchten ihr Leben selbst in die Hand nehmen.  „Ich rebellierte damals gegen Intellekt und starre Bildung, die mich lange unterdrückt hatten, und wollte meinen Widerwillen dagegen in den Geschichten junger Frauen zum Ausdruck bringen, die ich kannte und die Opfer der gleichen Dinge geworden waren…“ Ich glaube dieses Zitat vom Klappentext sagt alles. Sind sind starke und sensible Frauen. Jede hat etwas besonderes. Marcelle lebt in ihrer eigenen Welt. Sie hat viel Liebe zu geben, gibt sie leider dem Falschen. Die junge Pariserin Chantal zieht in eine kleine Stadt um dort als Lehrerin an einem Gymnasium zu arbeiten. Sie hasst die Provinz und möchte eigentlich in einer materiellen schönen Welt leben. Sie hält sich für Weltoffen, doch wenn es drauf ankommt, kommt ihr wahres Ich zum Vorschein. 

Wer ist Simone de Beauvoir?

Die Französin war die Tochter einer wohlhabender Familie. Sie genoß eine gute Bildung. Sie war eine Musterschülerin. Nach dem Abitur studierte sie französische Philologie und Mathematik. Und arbeitete als Lehrerin. Irgendwann zig sie sich jedoch als Lehrerin zurück, um sich mehr der Schriftstellerei zu widmen. „Marcelle, Chantal, Lisa…“ war ihr erste Buch, welches sie 1979 veröffentlichte.  Sehr früh setzte sich Beauvoir für die Frauenrechte ein. Sie war die Präsidentin in der Partei für Frauenrecht, sie setzte sich für die Selbstbestimmung der Frauen ein, z.B. bei der freien Entscheidung bei Abtreibungen.  Ihren feministischer Kampfgeist spürt man besonders in ihren Romanen, die über starke Frauen handeln, die aus der männlichen Vorherrschaft ausbrechen. In Frankreich gehören ihre Bücher zu den Standardwerken, die gelesen werden sollten.

Mein Fazit

Obwohl ich lange gezögert habe das Buch zu lesen und es fast schon zurück gebracht habe, war ich sehr froh, dass ich angefangen habe. Schon die erste Geschichte von Marcelle, hat mich in den Bann gezogen. Ich konnte mich mit ihr identifizieren. Nach der Geschichte wollte ich mehr von Marcelle lesen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass mich die anderen Frauen auch so interessieren. Doch ich irrte mich. Zum Glück! Ich bin sehr froh, dass ich das Buch damals ausgeliehen habe. Und bin erstaunt, dass ich Simone de Beauvoir nicht schon vorher entdeckt habe. Aber lieber spät als nie. Die Übersetzung von Uli Aumüller ist sehr gut. Es macht Spaß es zu lesen. Ich weiß schon ganz genau zu welchem Regal ich das nächste Mal in der Bücherei gehe. Kanntet ihr Simone de Beauvoir? Und wenn ja was habt ihr schon von ihr gelesen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. 
Hier ist noch mein letzter Blogeintrag. Es geht um eine vergessene Komödie von Neugebauer. 
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche,

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2 Gedanken zu „Simone de Beauvoir´s starke Frauen

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