„Die Sturmhöhe“, wie zwei Liebende nie zusammen fanden

„Die Sturmhöhe“, wie zwei Liebende nie zusammen fanden

Im englischsprachigen Raum gehört die Sturmhöhe von Emily Bronte zu der Pflichtlektüre. Es gibt tausende Analysen und Interpretationen zu diesem Klassiker. Da wir aber nicht in der Schule sind, biete ich euch keine Interpretation, das dürft ihr euch selbst erschließen.

Mein erster Versuch

Ich muss gestehen, ich bin durch Twilight auf die Sturmhöhe gestoßen. Die liebe Bella hat es öfters gelesen und das hat mich getriggert. Deshalb habe ich es mir auch gleich in der Bibliothek ausgeliehen und angefangen. Aus irgendeinen Grund habe ich sehr wenig verstanden. Ich weiß nicht, ob es die alte Sprache war. Was ich eigentlich nicht glaube, denn ich habe davor auch „Klassiker“ gelesen und hatte keine Probleme damit. Villeicht war es auch der Zeitsprung zwischen der Gegenwart und Vergangenheit und das wechseln der erzählenden Personen.  Aber zum Glück gab es Wikipedia, um mir alles zu erklären.

Woraus auch immer unsere Seelen gemacht sind, seine und meine sind gleich.

„Die Sturmhöhe“

Klappentext

Liebe, Haß und Tod – ein Drama spielt sich ab auf dem Gutshof Wuthering Heights in Yorkshires düsterer Nebellandschaft. Vom Dämon der Rache und Eifersucht besessen, richtet der Findling Heathcliff ein Werk der Zerstörung an, dem auch die Angebetete Cathy zum Opfer fällt. Mehrere Generationen werden in einen Strudel rasender Leidenschaften gezogen. Emily Brontës ergreifende Geschichte voll psychologischer Raffinesse löste 1847 einen Sturm der Empörung aus. (zum Buch hier)

Mein zweiter Versuch

Ich frage mich wirklich, wieso ich damals Probleme mit dem Buch hatte. Wenn man sich Zeit nimmt und sich die Zeit nimmt sich einzulesen, ist es kein Problem. Die plötzlich Zeitsprünge zurück in die Gegenwart, brachte mich manchmal noch durcheinander, aber ich habe den Faden schnell wieder gefunden. Die Figuren sind super beschrieben. Ich konnte mich beim lesen sehr gut in sie hinein versetzten. Vor allem die Veränderung der Figuren, fand ich sehr spannend. 

Meine Liebe zu Linton ist wie das Laub im Walde: Die Zeit wird das ändern, ich bin mir dessen bewusst, wie der Winter die Bäume verändert. 
Meine Liebe zu Heathcliff gleicht den ewigen Felsen dort unten; sie ist eine Quelle kaum wahrnehmbarer Freuden, aber sie ist notwendig. 

„Die Sturmhöhe“

Mein Fazit zu „Die Sturmhöhe“

Alle die englische Frauenromane aus dem 19. Jh.  á la Jane Austen mögen, werden auch diesen Roman lieben. Er spielt in einer Zeit, in der unser Leben und unsere Gefühle von der Gesellschaft bestimmt wurden. Es war oft wichtiger, wie wir in der Öffentlichkeit dar standen, als wirklich das Streben nach Glück. Besonders die Rolle der Frau ist auch bei Emily Brontë, sehr interessant. Obwohl Catherine nicht wie eine typische bürgerliche Frau war, wie die Frauen bei Jane Austen. Sie ist eher wild und hat ihren eigenen Kopf, wird jedoch in die Rolle, des braven Mädchens gedrängt. 

Emily Brontë, sowie ihre Schwestern passen mit „Die Sturmhöhe“ perfekt in die kalte Jahreszeit. Eingekuschelt in eine Decke kann man sich nach England imaginieren. Es hat mir Spaß gemacht, dass Buch noch einmal für mich zu entdecken. Ich mochte die Figuren, die Atmosphäre und die traurige Handlung. Auf jeden Fall eine Empfehlung

Hier kommt ihr nich zu meiner letzten Rezension von „Der Report der Magd“.

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